Wie man sich bettet: zum Beispiel im Jumbo-Jet

Wenn alte Flugzeuge zu Übernachtungsstätten umgebaut werden

Eine Suite im ehemaligen Cockpit einer Boeing 747 auf dem Stockholmer Flughafen Arlanda (Foto: Jumbo Hostels)

Die viermotorige Iljuschin IL-18 war mal das Regierungsflugzeug von DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker. Heute steht das 40 Meter lange Flugzeug in Holland auf dem Flugplatz von Teuge. Dort dient es, mit modernem Edel-Interieur, als Luxus-Hotelsuite für zwei Personen, pro Nacht für 350 Euro.

Viel größer ist die Herberge direkt neben dem Vorfeld des Stockholmer Flughafens Arlanda: Das Jumbo Hostel ist eine umgebaute Boeing 747, Baujahr 1976, früher in Diensten von Singapore Airlines. Der Jumbo bietet heute insgesamt 76 bequeme Betten in 33 Zimmern, darunter die exklusive Suite im Cockpit, und eine schicke Lounge in der Rumpfnase. Schon für 66 Euro darf man in einem der „Engine Rooms“ übernachten. Das ist wörtlich gemeint – die „Zimmer“ sind in den früheren Triebwerksgondeln untergebracht.

Im Dschungel von Costa Rica ist aus einer alten Boeing 727 von 1965 eine grandiose Hotelsuite geworden, innen komplett mit Teakholz ausgekleidet und spektakulärem Blick aufs Wasser, buchbar ab 260 US-Dollar pro Nacht.

hotelsuites.nl
jumbostay.com
costaverde.com

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