Brasilianischer Charme mit Trommelwirbel

Salvador de Bahia: Wo sich Afrika und Lateinamerika treffen

Eine Bewohnerin von Salvador de Bahia in einem typischen Kostüme (Foto: Turismo Bahia)

An der Praça da Sé, einem der schönsten Plätze von Salvador de Bahia, am frühen Abend: Ohrenbetäubender Trommelwirbel schallt über die Pflastersteine und durch die engen Gassen mit Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der treibende, durchdringende Rhythmus, den das gute Dutzend Trommler erzeugt, hallt von den sorgfältig restaurierten, pastellfarbenen Fassaden wider.

Eine Straßenansicht in der Altstadt - Foto: Embratur

Der Duft von Acarajé liegt in der Luft, der typischen Spezialität im Nordosten Brasiliens: Frauen in weißen Baumwollkleidern und Wickeltuch um den Kopf verkaufen die frittierten Fladen aus Shrimps und Bohnenteig, die vor dem Verzehr mit scharfer Chilipaste und Tomatensalat gefüllt werden. Wie so vieles hier stammt der Imbiss aus Westafrika – eine Hinterlassenschaft der Sklavenzeit. Auch die weiten Kostüme der schwarzen Frauen, die auf den Straßen für Fotos posieren, lassen den afrikanischen Einfluss erkennen, genauso wie Musik, Tänze, Religion und Küche.

Kurzum: Salvador de Bahia, Brasiliens drittgrößte Stadt, vor allem der Pelourinho, die Altstadt, hat das gewisse Etwas, das Besucher verzaubert. Dazu die Menschen, die zu den entspanntesten und fröhlichsten Brasiliens gehören, großartige Strände in der Nähe und Attraktionen wie der historische Elevador Lacerda von der Ober- in die Unterstadt mit Blick aufs Meer, das historische Marktgebäude Mercado Modelo mit zahlreichen Kunsthandwerkern, oder der lebhafte Stadtteil Barra rund um den Leuchtturm gleichen Namens – Salvador macht es einem leicht, es zu mögen.

Von Hamburg ist Salvador de Bahia täglich mit TAP Air Portugal über Lissabon zu erreichen.

salvadorbrasil.de
flytap.com

Hamburg·Flughafen 2016-4