"Christoph 29" im Ausweichquartier

Der Rettungshubschrauber war drei Monate bei der Polizeihubschrauberstaffel am Hamburg Airport zu Gast

Das "Christoph 29"-Team am Hamburger Flughafen

Knapp drei Monate war Rettungshubschrauber „Christoph 29“ täglicher Gast am Hamburg Airport. Die orangefarbene Maschine vom Typ H135 T2+ (früher EC135 T2+) musste vorübergehend bei der Polizeihubschrauberstaffel ihr Ausweichquartier beziehen. Grund war die Umgestaltung ihres üblichen Landeplatzes am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg-Wandsbek. Dort musste der Belag erneuert werden, hinzu kamen neue Beleuchtungssysteme, eine Löschmittelhalle mit Monitorsystem sowie eine nachtflugtaugliche Befeuerung.

„Christoph 29“ gehört zu den am meisten alarmierten Rettungshubschraubern in Deutschland. Seine Crew besteht neben einem Piloten der Bundespolizei aus einem Arzt und einem Rettungsassistenten des Bundeswehrkrankenhauses – beide Bundeswehrangehörige. Pro Jahr fliegt er durchschnittlich rund 1.800 Einsätze – im Sommer von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang, im Winter ab Sonnenaufgang. Verantwortlich für Wartung und Flugbetrieb ist die Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf bei Bad Bramstedt.

Hamburg·Flughafen 2016-4