Angie's World: Wandern in South Dakota, USA

In den "Badlands" im Mittleren Westen erlebt man eine bizarre und urwüchsige Natur

Die Badlands: karges Land mit einer vielseitigen Fauna (Foto: Janssen)

Bei Deutschen ist der amerikanische Bundesstaat South Dakota eher unbekannt, zieht es die meisten USA-Reisenden vor allem, neben der Ost- und Westküste, in die berühmten Nationalparks in Kalifornien, Arizona und Utah. Amerikaner hingegen wissen, dass man in dem Bundesstaat im Mittleren Westen die riesigen Präsidentenköpfe am Mount Rushmore findet. Aber auch sie haben längst nicht alle von den „Badlands“ gehört, dabei ist der gleichnamige Nationalpark wirklich eine Reise wert.

Das fast 1.000 Quadratkilometer große Gebiet umfasst eine urwüchsige Landschaft, die durch ihre Millionen Jahre alten Sedimentablagerungen aus Schiefer, Kreide, Lehm und Kies geprägt ist. Gerade bei Sonnenauf- und -untergang erstrahlt diese majestätische Gegend in buntem, dramatischem Licht. Durch den Park erstrecken sich Wanderwege mit spektakulären Ausblicken.

Der Bandlands Nationalpark - Foto: Janssen

Auch wenn diese Landschaft wegen ihrer Kargheit einst von den ersten westlichen Besuchern, französischen Fallenstellern, als „Mauvaises Terres“ (Schlechtes Land) bezeichnet wurde, leben hier allein 245 Säugetier- und Vogelarten. Um diese nicht aufzuschrecken, lohnt es sich, langsam und vor allem leise seines Weges zu gehen. Dann kann man Präriehunde, Gabelböcke und Dickhornschafe entdecken. Aber Vorsicht! Man nehme immer ausreichend Trinkwasser mit und trage sich bei einigen Pfaden auch in die obligatorischen Wanderlisten der Parkverwaltung ein. Damit der Trip in die Badlands nicht böse endet.


Angelika "Angie" Janssen fliegt beruflich viel durch die Welt. Hier schreibt sie über ihre persönlichen Lieblingsorte.

Hamburg·Flughafen 2016-4