Erweiterung des Lärmschutzprogramms in Norderstedt

Zusätzliche Straßenzüge werden Teil der Förderung

Hamburgs Flughafenchef Michael Eggenschwiler (l.) und der Norderstedter Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote (Foto: Michael Penner)

Gemeinsam mit der Stadt Norderstedt hat Hamburg Airport eine Erweiterung des 8. Freiwilligen Lärmschutzprogramms aufgelegt. Dadurch profitieren 25 Prozent mehr Haushalte in Norderstedt als bisher von der Lärmschutzförderung, denn das Lärmschutzprogramm 8+ schließt Straßenzüge in Norderstedt ein, die an die bisherigen Gebiete mit Förderung angrenzen.

Finanziert wird das Programm zu gleichen Teilen von der Stadt Norderstedt und dem Hamburger Flughafen. Die Stadt verwendet hierfür die jährlichen Mieteinnahmen für Saisonparkplätze, die der Flughafen Hamburg anmietet. Während Flughafen und Stadt je drei Siebtel der Kosten tragen, übernimmt der jeweilige Hauseigentümer ein Siebtel.

Das Programm 8+ fördert den Einbau von Schallschutzfenstern und Lüftern in Schlaf- und Kinderzimmern. Anträge werden bei der Stadt Norderstedt eingereicht, die diese dann zur Bearbeitung an den Flughafen weiterleitet. MaL

Hamburg·Flughafen 2017-1