Von andalusicher Sonne verwöhnt

Almería bezaubert mit nordafrikanischem Flair – und seiner Filmhistorie

Der Leuchtturm von Roquetas de Mar bei Almería (Foto: Institut für Tourismus in Spanien - TURESPANA)

Dass die südspanische Provinz Andalusien mit viel Sonnenschein gesegnet ist, wissen die meisten. Kaum eine andere spanische Stadt aber kann mit so vielen Sonnenstunden im Jahr punkten wie Almería: es sind fast 3.000.

Die Hafenstadt rund drei Autostunden östlich von Málaga bezaubert in ihrem historischen Teil mit nordafrikanischem Flair: enge Gassen, weißgetünchte alte Häuser, Gärten und Palmenalleen. Überragt wird sie von der im 11. Jahrhundert vollendeten Alcazaba, einer maurischen Festung, die einen Panoramablick über die Stadt bietet. Die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert ist ebenfalls sehenswert.

Almería ist auch Ausgangspunkt für Urlauber, die in dem Ort Roquetes de Mar wohnen, 30 km westlich der Stadt. Die langen Strände und das milde Klima locken jedes Jahr viele Wintergäste an. Von hier ist es auch nicht weit in den Wüstenort Tabernas, wo einst Sergio Leone seine Western drehte. Die Gegend um Almería galt in den 1960er und 1970er Jahren sogar als das „Hollywood Europas“. Fast 500 Westernfilme entstanden in den staubigen Tälern und Ebenen. Nicht zufällig setzte auch „Bully“ Herbig seine Western-Hommage „Der Schuh des Manitu“ (2001) in der Umgebung von Almería in Szene.

Germania fliegt ab 5. Mai 2017 einmal wöchentlich (freitags) nonstop nach Almería. AS

turismodealmeria.org/de, flygermania.de

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