Hamburgs fliegendes Denkmal wieder in der Luft

Lufthansa Ju 52: aufwendige Holmreparatur ist abgeschlossen

Wieder fit: die Ju 52 der DLBS. Im Sommer 2015 erhielt sie die Denkmalwürde (Foto: Barbara Kloth)

Es war ein einmaliges Geburtstagsgeschenk, dessen Ausführung rund ein Jahr dauerte: Die in Hamburg beheimatete Junkers Ju 52 der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS) hatte zu ihrem 80. Geburtstag eine Generalüberholung bekommen, sozusagen eine technische Fitnesskur allererster Güte.

Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen und sogenannte erste Werkstattflüge absolviert, so dass die Ju 52 topfit in die Sommersaison 2017 starten kann. Dann wird das erste Passagierflugzeug der Welt, welches offiziell als fliegendes Denkmal anerkannt ist, wieder viele neue Bewunderer finden. Dazu Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Die Ju52 ist ein außergewöhnliches, bewegliches Denkmal. Sie steht wie kaum ein anderes Flugzeug für die deutsche Luftfahrtgeschichte. Und die Rundflüge, die man mit der ‚Tante Ju‘ machen kann, gehören zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen, die unsere Stadt zu bieten hat.“

Zur Erhaltung dieser luftfahrthistorisch einmaligen Konstruktion kam Hilfe auch aus Berlin: Der Bund beteiligt sich mit bis zu 400.000 Euro aus Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI an den Restaurierungskosten. Guten Flug, Tante Ju!

dlbs.de

Hamburg·Flughafen 2017-2