Vom Big Apple in die Sommerfrische

Startpunkt New York: Mit dem Auto auf die Halbinsel Cape Cod in Neuengland, USA

Der Nobska Leuchtturm von 1876 im Südwesten der Halbinsel Cape Cod (Foto: Dan Borowski)

Von New York City aus ist es eine beliebte Autotour. Allerdings sollte man sie besser nicht an einem Sommerwochenende unternehmen, denn dann kann das Verkehrsaufkommen das Vergnügen erheblich trüben. Zu anderen Zeiten unter der Woche ist es reizvoll, vom Big Apple an der Küste von Neuengland entlang auf die legendäre Halbinsel Cape Cod zu fahren. Je nach Verkehrsdichte dauert das fünf bis sieben Stunden, dann überquert man die Bourne Bridge aus den 1930er Jahren. Seit 1914 ist Cape Cod, rund zehnmal größer als Sylt, vom Festland durch einen Kanal getrennt.

Cape Cod steht für die alte Walfänger-Tradition und Moby Dick, für einsame Leuchttürme in den Dünen, lange Strände und kleine Orte, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Sie tragen hübsche Namen wie Wellfleet oder Barnstable. Am besten erobert man Cape Cod ohne großen Plan, lässt sich einfach treiben. Verfahren kann man sich kaum, denn die ungewöhnliche Form der Halbinsel – wie ein in den Atlantik ragender angewinkelter Arm – erleichtert die Orientierung.

Cape Cod war auch ein bevorzugter Rückzugsort der Kennedy-Familie aus dem nahen Boston, das Familienanwesen in Hyannis Port lässt sich nur von außen erahnen. JFK-Fans pilgern zum Museum für den früheren Präsidenten der USA in Hyannis, wobei der entzückende Ort selbst mindestens so interessant ist wie die Ausstellung.

United Airlines fliegt von Anfang Mai bis Ende Oktober wieder täglich von Hamburg nach New York Newark. AS

united.com, capecodchamber.org

Hamburg·Flughafen 2017-2