Das Gepäck: vom Check-in bis zum Frachtraum ...

... und vom Frachtraum bis zum Gepäckband. So funktioniert's

(Foto: Michael Penner)

Damit das aufgegebene Reisegepäck in das richtige Flugzeug geladen bzw. am Ende einer Reise auf das passende Gepäckband ausgeliefert wird, besitzt der Hamburger Flughafen eine ausgeklügelte Logistik. Jedes aufgegebene Gepäckstück erhält ein Label mit individuellem Barcode …


… und macht sich dann auf den Weg in die insgesamt fünf Kilometer lange Gepäcksortieranlage. Dort durchlaufen die Koffer ein mehrstufiges Kontrollsystem, damit keine gefährlichen Gegenstände oder Substanzen in den Sicherheitsbereich des Flughafens und ins Flugzeug gelangen.


Sensoren lesen die Label der Koffer und Taschen – sie enthalten Informationen zum Fluggast, zur Airline und zum Zielflughafen. So weiß die Anlage genau, welches Gepäck in welches Flugzeug soll. In Wannen (sogenannten Zielboxen) wird es gesammelt …


… bevor es zum jeweiligen Flugzeug transportiert wird. Abhängig von Airline und Flugzeugtyp wird es vorher in zugewiesene Container verstaut. Der Großteil des Gepäcks wird jedoch einzeln und per Hand in den Frachtraum geladen.


Wenn das Flugzeug nach der Landung parkt und die Motoren abgestellt sind, beginnt das Ground-Handling-Team von Hamburg Airport (nach der Sicherung des Flugzeugs und dem Anschließen von Bodengeräten) mit der Entladung des Gepäcks und der Fracht.


Auf solchen Gepäckschleppern wird das ankommende Gepäck in die Terminals zu den vordisponierten Ankunftsbändern befördert.


Im Gepäckumschlag wird jeder Koffer wieder einzeln auf das Gepäckband gelegt. Bei Stichprobenkontrollen des Zolls werden die Gepäckstücke jeweils einzeln nochmals vom Röntgengerät durchleuchtet, bevor sie ausgeliefert werden dürfen.


Am Gepäckband in der Ankunft: Die Reisenden nehmen ihre Koffer und Taschen vom Band. MaL

Hamburg·Flughafen 2017-3