Flughafen erhöht Entgelte für laute und späte Flüge

Airlines bekommen weitere Anreize für den Einsatz leiserer Flugzeuge

Hamburg Airport hat seine Start- und Landeentgelte für laute und späte Flüge noch einmal deutlich erhöht – gerade in den späten Abendstunden. So setzt der Flughafen gezielt Anreize für Airlines, die modernsten und leisesten Flugzeuge wie Airbus A320neo und Boeing 737MAX auf den Hamburg-Routen einzusetzen und viel Wert auf Pünktlichkeit zu legen. Die Entgelterhöhung wurde von der zuständigen Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg genehmigt und trat zum 14. Juni 2017 in Kraft. Die Neuerungen im Einzelnen:

  • Lautere Flugzeuge zahlen mehr: Der Lärmzuschlag verdoppelt sich in allen sieben Lärmklassen. Der Höchstsatz liegt dann bei 3.680 Euro pro Start bzw. Landung.

  • Pünktlichkeit lohnt sich: Der Zuschlag für verspätete Starts und Landungen nach 23 Uhr wird künftig in fünf Stufen zeitlich gestaffelt und auf bis zu 700 Prozent erhöht.

  • Spätere Flüge sind teurer: Bereits ab 22 Uhr müssen die Airlines für Starts und Landungen einen Gebührenaufschlag von 150 Prozent bezahlen.

  • Als zusätzliche Maßnahme ist vorgesehen, für den Einsatz lärmmindernder Wirbelgeneratoren einen Abschlag zu gewähren.

CS

Hamburg·Flughafen 2017-3