Krakau: Kirchen, Kunst und Kneipen

Hier herrscht lebendiges Flair in einem einzigartigen Stadtbild

Dem polnischen Nationaldichter Adam Mickiewicz ist auf dem Hauptmarkt ein Denkmal gewidmet (Foto: Krakowskie Biuro Festiwalowe)

Über zwei Millionen Kunstwerke, Tausende Baudenkmäler, über hundert historische Kirchen und Klöster, 50 Museen – aber auch über 200 Kellerkneipen. Das ist Krakau. Bis heute ist das historisch gewachsene Stadtbild mittelalterlich geprägt, da es kaum Kriegszerstörungen gab. Krakau, bis 1596 Polens Hauptstadt, ist ein Kleinod und Paradebeispiel dafür, wie europäische Städte früher aussahen.

Die Universitätsstadt versprüht jugendliche Energie

Doch bei aller Tradition ist Krakau alles andere als ein lebendiges Museum. Die 800.000-Einwohner-Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot des jungen europäischen Tourismus entwickelt. Zuletzt kamen rund neun Millionen Besucher im Jahr. In Kazimierz, dem alten jüdischen Wohnviertel, tönt Klezmer-Musik aus den Kneipen, an jeder Ecke stellen Galerien Werke von Nachwuchskünstlern aus. Herzstück der Stadt ist der Rynek Glowny, der Hauptmarkt am Ring. Hier bestaunen Besucher den größten mittelalterlichen Bürgerbau der Stadt, die Tuchhallen, wo sie vor allem Souvenirs einkaufen können.

Ein Muss, ob während eines Kurzurlaubs oder bei längerer Reise, ist ein Besuch der Kathedrale auf der Burg Wawel, auf dem gleichnamigen Hügel am Ufer der Weichsel. Hier liegt auch das mächtige Königsschloss im Stil der Renaissance. Inmitten einer beeindruckenden historischen Kulisse versteht man, in dieser Stadt zu leben und zu feiern. AS


Von Hamburg Airport nach Krakau fliegt easyJet mehrmals wöchentlich. Ryanair bedient Kattowitz, mit dem Expressbus 90 Minuten von Krakau entfernt.

krakow.travel/de, easyjet.com, ryanair.com

Hamburg·Flughafen 2017-3