Was macht eine Umweltwissenschaftlerin am Flughafen?

Katharina Jasinski behält die Wasserqualität im Blick

Katharina Jasinski aus der Umweltabteilung untersucht die Wasserqualität auf dem Gelände Hamburg Airport (Foto: Nicole Kuchenbecker)

Für gute Wasser- und Bodenqualität am Hamburg Airport sorgt Katharina Jasinski aus der flughafeneigenen Umweltabteilung. Die Umweltwissenschaftlerin befasst sich seit mehr als fünf Jahren mit der wichtigen Aufgabe des Boden- und Gewässerschutzes.

So wird seit 2013 mit einem Messprogramm die Qualität des Wassers an 14 Punkten auf dem Flughafengelände kontinuierlich dokumentiert. „Das erste Jahr haben wir täglich Proben genommen“, sagt die 28-Jährige, „heute machen wir das einmal wöchentlich.“ Immer donnerstags fährt sie – oft in Begleitung von Studenten – an die Regenrückhaltebecken und entnimmt Wasserproben. Sie werden im eigenen Labor auf dem Airport-Gelände ausgewertet. „Es gibt gesetzliche Vorgaben“, erklärt sie, „wir halten uns an die Einleit-Bedingungen und -genehmigungen, um die Auswirkungen des Flughafenbetriebes auf die Gewässer so gering wie möglich zu halten – auch über die Vorschriften hinaus.“

Bis Ende des Jahres soll ein vom Umwelt-Team entwickelter Bodenfilter am Hamburg Airport einsatzbereit sein und für eine noch bessere Wasserqualität sorgen. „In Böden lebt eine Vielzahl von Mikroorganismen, die bestimmte Stoffe abbauen können. Sie sind an zahlreichen biochemischen und bodenphysikalischen Prozessen beteiligt. Das machen wir uns hier zu nutze“, erklärt Katharina Jasinski das Prinzip. NK

Mehr über Katharina Jasinskis Arbeit:

Hamburg·Flughafen 2017-3