Der erste „Dreamliner“ am Hamburg Airport

Eine Premiere für den Flughafen der Hansestadt

Der mexikanische "Dreamliner" auf dem Hamburger Vorfeld (Foto: Michael Penner)

Zum ersten Mal überhaupt landete eine Boeing 787, der „Dreamliner“, am Hamburger Flughafen: Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto war zu Besuch in der Stadt. Das Flugzeug ist das neueste und modernste Modell des amerikanischen Konzerns. Platz hat ein „Dreamliner“, der für eine Linien-Airline fliegt, für rund 240 Passagiere. Nonstop kann er weiter als 15.000 Kilometer fliegen, das wäre so weit wie von Hamburg bis an die Westküste Australiens.

Boeing war 2004 der erste Flugzeughersteller, der statt Aluminium leichtere Verbundstoffe aus Kohlefaser (CFK) für die Herstellung einsetzte. Der „Dreamliner“ ist das erste zweistrahlige Langstrecken-Flugzeug weltweit, das zu mehr als der Hälfte aus diesem Material gebaut wurde. Zusammen mit sparsameren Triebwerken sinken die Betriebskosten um 20 Prozent. Eine größere Kabine mit wechselnder LED-Beleuchtung und größere Fenster sind weitere Neuerungen.

Die Entwicklung des Flugzeugs war nicht einfach: So wurde die für 2008 geplante erste Auslieferung sieben Mal verschoben. 2011 konnte die japanische All Nippon Airways die erste Maschine übernehmen. Inzwischen sind die Kinderkrankheiten fast vergessen und es fliegen weltweit 393 Dreamliner. JH

Hamburg·Flughafen 2016-3