Geschäftsfliegerzentrum: Das passiert hier

Individueller Luftverkehr vom Hubschrauber bis zum Präsidentenflugzeug

Michael Rumstedt (l.) und Janos Parey vom Geschäftsfliegerzentrum am Hamburg Airport vor einer Falcon 2000 (Foto: Michael Penner)

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist hier schon angekommen ebenso wie der mexikanische Staatspräsident, der Dalai Lama, Sir Paul McCartney oder Fußballmannschaften. Man muss aber nicht prominent sein, um das Geschäftsfliegerzentrum am Hamburg Airport zu nutzen. Hier wird der individuelle Luftverkehr vom privaten Hubschrauber über Charterflüge sowie Jets für den Werksverkehr von Unternehmen bis zum Präsidentenflugzeug betreut.

Das Geschäftsfliegerzentrum am Hamburg Airport: Ein Flughafen im Flughafen

Die Aufgaben des 12-köpfigen Teams um Michael Rumstedt (58), Leiter der Verkehrsaufsicht und des Geschäftsfliegerzentrums, und den stellvertretenden Leiter Janos Parey (38), sind vielfältig. „Wir verwalten die Flugzeughalle mit den vermieteten und Tages-Parkplätzen. Das kleinste Flugzeug darin ist eine einmotorige Cessna 172, das größte eine dreistrahlige Falcon 900“, erklärt Michael Rumstedt. „Mit unserem Follow-Me-Wagen holen wir Pilot, Crew und Passagiere nach der Landung ab und sind erster Ansprechpartner für sie. Unsere Leitstelle erfasst Starts und Landungen und disponiert die Parkpositionen.“

Eine Citation CJ1 wird zum Abflug aus der Halle gezogen - Foto: Michael Penner

Die durch das Geschäftsfliegerzentrum reisenden Passagiere müssen sich natürlich auch den Sicherheits-, Pass- und Zollkontrollen unterziehen. Durchschnittlich gibt es 50 Starts und Landungen täglich. SW

Hamburg·Flughafen 2016-3