Drei Fragen an ... einen Plane Spotter

Im Gespräch mit Timo Soyke

Er weiß, wie und wo man am besten Flugzeuge am Hamburg Airport fotografiert (Foto: Nicole Kuchenbecker)

Hamburg•Flughafen: Seit wann sind Sie Plane Spotter?
Wir wohnten nur 270 Meter vom Flughafen entfernt hier in Fuhlsbüttel. Schon als ich in der Kinderkarre saß, hat meine Mutter immer mit mir Ausflüge an den Airportzaun zum Flugzeuge gucken gemacht. Als ich dann sieben Jahre alt war, habe ich meine erste Kamera bekommen. Seitdem fotografiere ich Flugzeuge. Ich bin am Zaun gewesen, dann auf der „alten“ Aussichtsterrasse der Modellschau. Ich war eigentlich immer am Airport. Und definitiv habe ich auch das ein und andere Mal die Schule für das Spotten geschwänzt.

Welcher Moment lässt Ihr Spotterherz höherschlagen?
Timo Soyke: Der Moment, wenn ich ein Flugzeug fotografiere, das mir schon länger in meiner Sammlung fehlt und dieses bei – für mich – optimalen Bedingungen. Die wären: die Maschine in einem Winkel von 90 Grad zu fotografieren, mit der Sonne im Rücken. Zudem sollte die Fluggesellschaft und die Registrierung der Maschine, die einmalig für jedes Flugzeug ist, gut auf dem Foto erkennbar sein.

Welches Flugzeug möchten Sie unbedingt einmal fotografieren?
TS: Eigentlich sind es zwei Flugzeuge: zum einen die Boeing B-52 Stratofortress und zum anderen die Lockheed C-5A Galaxy. Beides sind Flugzeuge der US-Streitkräfte. (Die B-52 Stratofortress ist ein achtstrahliges Langstreckenflugzeug, die C-5A Galaxy ein Großraumtransporter, Anm. der Red.).


Fragen: Nicole Kuchenbecker

Hamburg·Flughafen 2017-4