Fast wie auf dem fliegenden Teppich

Die iranische Qeshm Air verbindet Hamburg mit Tabriz

Mit einem Airbus A319 verbindet Qeshm Air die Teppichstadt Tabriz mit Hamburg (Foto: Michael Penner)

Der erste Nonstop-Flug aus der Stadt Tabriz im äußersten Nordwesten Irans nach Europa führt nach Hamburg. Bekannt ist die Universitätsstadt auch als Teppichmetropole. Zwei Millionen Einwohner hat die Hauptstadt der iranischen Region Ost-Aserbaidschan nahe der türkischen Grenze.

Geflogen wird die Verbindung von Qeshm Air, die Airline ist nach der gleichnamigen Insel in der Straße von Hormus benannt. Als einzige private iranische Fluggesellschaft wurden ihr von der Regierung jetzt Flüge nach Westeuropa gestattet. Der Flug mit einem Airbus A319 beginnt jeweils freitags in Teheran, landet in Tabriz zwischen und fliegt dann in knapp fünf Stunden nach Hamburg.

„Hamburg ist mit seinen 22.000 Menschen mit iranischen Wurzeln die zweitgrößte iranische Community in Europa nach London“, erklärte der iranische Generalkonsul in der Hansestadt, Seyed Saeid Seyedin, anlässlich des Erstflugs. „Und viele dieser Menschen hier stammen aus Tabriz.“ Die Stadt verfügt über vielfältige Touristenattraktionen, etwa den historischen Bazar, ein Unesco-Weltkulturerbe. AS

qeshm-air.com

Hamburg·Flughafen 2017-4