Der Flughafen macht Umweltcheck

Hamburg Airport erhält ein weiteres Zertifikat für vorbildlichen Umweltschutz

Hamburg Airport hat zum siebten Mal seine Qualitätsprüfung in Sachen Umweltschutz beantragt und soll dafür das EMAS-Zertifikat erhalten. EMAS steht für Eco Management and Audit Scheme, ein Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung. Um das Label führen zu dürfen, müssen nicht nur strenge internationale Normen und Richtlinien erfüllt werden. Die Aktivitäten müssen außerdem über die gesetzlich geforderten Maßnahmen hinausgehen. Zusätzlich muss eine Umwelterklärung veröffentlicht werden, die über Umweltauswirkungen des Standortes und über Umweltschutzmaßnahmen Rechenschaft ablegt.

„Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem der Klimaschutz und die Senkung eigener Treibhausgasemissionen“, erläutert der Umweltmanagementbeauftragte von Hamburg Airport, Udo Bradersen. „Das aktuelle Umweltprogramm hat das Ziel, den Energieverbrauch in den Gebäuden und den Treibstoffbedarf der Fahrzeuge sowie deren CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.“ Einen wesentlichen Beitrag leistet das „Mobilitätskonzept 2020“. Es sieht vor, den Großteil aller Betriebsfahrzeuge auf dem Flughafengelände mit alternativen Antrieben auszurüsten.

Neu hinzugekommen ist diesmal bei der Bewertung die Verwendung von emissionsneutralem CARE-Diesel. Auch ein Programm zum Schutz von Wildbienen wird in der Zertifizierung als eine der Maßnahmen anerkannt, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Beispielsweise wurden weitere blütenreiche Flächen geschaffen, auf denen die Wildbienen einen idealen Lebensraum erhalten. WD

Hamburg·Flughafen 2018-1