Der alte Frachthof macht Platz für Neues

Hamburg Airport passt seine vorhandenen Flächen dem Bedarf an

Der alte Frachthof vor Beginn der Rückbauarbeiten (Foto: Michael Penner)

Die Passagierzahlen zeigen es: Immer mehr Norddeutsche möchten fliegen. Hamburg Airport muss sich diesem Bedarf auf seiner vorhandenen Fläche anpassen, um fit für die Zukunft zu sein. Mit dem Abriss der ehemaligen Luftfrachtanlagen wird daher Platz geschaffen, um an der Rückseite der Pier Süd bis 2021 sechs neue Flugzeugpositionen mit Fluggastbrücken zu erstellen – sie erhöhen den Passagierkomfort durch schnelleres und bequemes Einsteigen. Auf der unteren Ebene werden zudem neue Bus-Gates geschaffen. Im Rahmen dieses Projekts entstehen außerdem neue Shopping- und Servicebereiche, die die Zeit vor dem Abflug erlebnisreicher gestalten. Hamburg Airport investiert insgesamt rund 160 Millionen Euro in dieses Infrastrukturprojekt.

Der Flughafen plant ein Übergangsgebäude auf dem Vorfeld 2

Die Vorbereitungsmaßnahmen für den Rückbau des alten Frachthofs haben bereits begonnen. Im Frühsommer geht es schrittweise an die Abrissarbeiten, die abgeschlossen sein müssen, bevor im April 2019 die Arbeiten direkt an der Rückseite der Pier Süd beginnen.

Aufgrund der anstehenden Baumaßnahmen können bestehende Gates vorübergehend nicht genutzt werden. Um den laufendenden Betrieb sicherzustellen, plant Hamburg Airport ein Übergangsgebäude auf dem Vorfeld 2 mit Walk-in-walk-out-Gates, bei denen die Fluggäste über das Vorfeld direkt zum Flugzeug gehen. Die Inbetriebnahme ist für Juli 2019 vorgesehen. Die Passagiere werden das Interimsgebäude mit einem Bus-Shuttle erreichen, der je nach Verkehrsaufkommen im drei bis fünf Minuten-Takt zwischen den A-Gates und dem Vorfeld 2 pendelt. Der Pendelverkehr stellt sicher, dass die Fluggäste rechtzeitig vom Terminal zu ihrem Abflug-Gate gelangen. NJ

Hamburg·Flughafen 2018-2