Flexen und Fräsen am Flughafen

Frauen-Power: Stephny Burrowes macht am Airport eine Ausbildung zur Industriemechanikerin

An einem Pneumatik-Prüfgestelle übt Stephany Burrowes für ihre praktische Zwischenprüfung (Foto: Michael Penner)

Aktuell ist Stephany Burrowes die einzige Frau unter zurzeit acht Auszubildenden zum bzw. zur Industriemechaniker(in) am Hamburg Airport. Die 23-Jährige findet das selbst gar nicht so ungewöhnlich. „Ich habe mich schon immer für Technik interessiert“, erzählt sie. So startete sie nach dem Abitur ein Maschinenbaustudium, bei dem sie jedoch bald einen praktischen Anteil vermisste. Also tauschte sie den Hörsaal gegen einen Ausbildungsplatz am Airport.

Die dreieinhalbjährige Ausbildung findet am Flughafen, dem Hamburger Ausbildungszentrum und der Berufsschule statt

Jetzt stehen für sie und ihre Kollegen verschiedene Formen der Metallverarbeitung wie Flexen oder Fräsen genauso auf dem Ausbildungsplan wie beispielsweise Pneumatik. Zu den Aufgaben der Industriemechaniker(innen) am Flughafen zählt die Instandhaltung aller technischen Einrichtungen, von den Fluggastbrücken über die Gepäckförderanlage und Rolltreppen bis zum Befeuerungssystem der Pisten. Industriemechaniker stellen manche Ersatzteile selbst her, wissen aber auch, wie Elektrotechnik funktioniert. Die dreieinhalbjährige Ausbildung verteilt sich auf den Flughafen Hamburg, das Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) und die Berufsschule.

„Vom ersten Tag an hat Stephany wirklich sehr gute Leistungen gebracht, sowohl praktisch als auch schriftlich. Manche Azubi-Kollegen mussten sich da echt anstrengen. Davor ziehe ich den Hut“, sagt Ausbilder Heiko Stein. Wie gut Stephany Burrowes ist, beweist auch ihre Teilnahme als Finalistin am Hamburger Wettbewerb „Azubi des Jahres“.

Abseits des Airports darf es für die Lüneburgerin trotzdem weniger technisch zugehen: Sie liebt das Lesen – und besitzt eine Reitbeteiligung. MaL


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