Grüne Insel im Ionischen Meer

Olivenbäume und Zypressenwälder charakterisieren Korfu

Von Korfu aus lohnt sich auch eine Bootstour nach Antipaxos (Foto: Antipaxoi(c)GNTO/D.Rozaki)

Schon der Anflug auf Korfu ist ein Erlebnis, der Flughafen der Inselhauptstadt verfügt über eine Start- und Landebahn, die komplett von Wasser umgeben ist. Planespotter aus aller Welt lieben dieses Panorama und pilgern eigens dafür auf die nördlichste und zweitgrößte der Ionischen Inseln, die dem griechischen und albanischen Festland vorgelagert ist.

„Grüne Insel“ wird Korfu genannt, denn sie ist fast überall mit Olivenbäumen und Zypressen bewaldet. Früher lebte Korfu von der Landwirtschaft, viele Dörfer hatten nicht einmal eine Straßenanbindung. Heute ist die 62 Kilometer lange Insel gut erschlossen, eine ihrer größten Attraktionen ist mit Kerkyra (Korfu-Stadt) die Hauptstadt selbst.

Kerkyra gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands

Die Altstadt liegt auf einer Landzunge, die ins Ionische Meer hineinreicht. Sie gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und hat Kerkyra ihren Ruf als eine der schönsten Städte Griechenlands eingebracht. Hier besucht man die alte und die neue Festung, beide mit großartigen Ausblicken. Und natürlich die Esplanade und die Prachtstraße Liston im Westen des großen Platzes mit ihrer Arkaden-Galerie.

Aber es lohnt sich auch, abseits der Menschenströme durch die engen Gassen mit ihren alten Häusern zu schlendern und das Leben der Korfioten zu beobachten. Die Orientierung ist selbst mit Stadtplan schwierig – aber irgendwie landet man immer wieder auf der Esplanade. Nicht weit weg ist das Achilleion, auch Sisi Schloss genannt, und die Kanoni-Halbinsel mit der vorgelagerten „Mäuseinsel“. AS

Eurowings und Condor fliegen ab 28. April jeweils zweimal wöchentlich von Hamburg nach Korfu.

Hamburg·Flughafen 2018-2