Gutes Zeugnis in Sachen Umwelt für Hamburg Airport

Zum siebten Mal hat der Flughafen das Premium-Umweltlabel EMAS erhalten

Hamburg Airport ist und bleibt vorbildlich im Umweltschutz. Schon zum siebten Mal hat der Flughafen jetzt eine der begehrtesten Auszeichnungen für gutes Umweltmanagement erhalten – das Premium-Label „EMAS“. Übrigens: Das erste Umwelt-Siegel gab es für den Flughafen schon vor genau 20 Jahren.

Zwei Jahrzehnte erstklassig in Sachen Umweltschutz: Ob Luftreinhaltung oder Lärmschutz, Energiewirtschaft, Abfallmanagement, Gewässerschutz oder Naturschutz – überall sind die Mitarbeiter engagiert und gewissenhaft im Einsatz. Schließlich gehören Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu den wichtigsten Unternehmenszielen von Hamburg Airport. Tag für Tag werden nicht nur strenge internationale Richtlinien erfüllt. Um das EMAS-Qualitätslabel zu bekommen, müssen vielmehr die Aktivitäten noch deutlich über die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen hinausgehen. Und in einer ausführlichen Umwelterklärung muss Rechenschaft abgelegt werden. „EMAS“ steht für Eco-Management and Audit Scheme (Umweltmanagement und Überprüfungsprogramm).

Immer mehr Fahrzeuge umweltfreundlich unterwegs

Die Erfolge sind deutlich messbar: Die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) ist kontinuierlich zurückgegangen. 2010 lag sie noch bei rund 38.300 Tonnen. Im vergangenen Jahr hat die Flughafen Hamburg GmbH zusammen mit ihren Töchtern und Beteiligungsgesellschaften nur noch etwa 18.700 Tonnen CO2 erzeugt. Ein ganzes Bündel von Maßnahmen hat dazu beigetragen – vor allem die Nutzung moderner Technologien. Aber auch viele kleine Projekte tragen zur guten Umweltbilanz bei.

„Ein gutes Beispiel ist unser Mobilitätskonzept 2020“, sagt Udo Bradersen, Beauftragter für Umweltmanagement am Hamburg Airport. „Schon jetzt fahren 44 Prozent der Fahrzeuge im Fuhrpark mit alternativen Antrieben. Ziel ist es, dass der gesamte Fuhrpark bis 2020 zu 50 Prozent mit umweltfreundlichem Kraftstoff betrieben werden soll. Bei den Standardfahrzeugen, also Personenwagen, Kleintransportern, Sprintern und Bussen, sollen sogar 100 Prozent erreicht werden.“ Für Fahrzeuge, bei denen kein alternativer Antrieb möglich ist, ist unterdessen ein rein synthetischer, sogenannter „C.A.R.E.-Diesel“ (aus Reststoffen und Abfallfetten nachwachsender Rohstoffe) eingeführt worden.

Moderne Gebäudetechnik hilft beim Energiesparen

Ein eigenes Blockheizkraftwerk und die Heizzentrale sorgen schon seit vielen Jahren dafür, dass von hier aus 70 Prozent des Energiebedarfs (Wärme und Strom) für mehr als 100 Gebäude umweltfreundlich geliefert werden können: Büros, Werkstätten, Hallen und die großen Terminals mit Millionen von Passagieren. In den Terminals garantiert zudem das sogenannte Thermolabyrinth die umweltfreundliche Klimatisierung. Aber auch eine Regenwassernutzungsanlage im Terminal 1, LED-Technik, Bewegungsmelder und Fluggasttreppen mit Solarstromantrieb tragen zum Energiesparen bei. WD


Wussten Sie schon, dass ...

... 70 Prozent der Energie am Hamburg Airport aus dem eigenen Blockheizkraftwerk stammt?

... ein Drittel der Flugreisenden mit der S-Bahn zum Airport fährt?

... Abertausende Bienen am Airport starten und landen, die nicht nur Honig, sondern auch Infos über die Luftqualität liefern?

... bedrohte Wildbienen am Flugahfen auch auf Wildblumenwiesen einen idealen Lebensraum finden?

... es insgesamt 400 Fahrradparkplätze gibt, davon rund 150 in Terminalnähe?

... 44 Prozent der Fahrzeuge am Boden mit alternativen Antrieben fahren?

... parkende Flugzeuge ihre Triebwerke grundsätzlichen ausstellen müssen? Strom und Frischluft erhalten sie über Kabel aus der Fluggastpier oder über Aggregate.

... der Flughafen Hamburg im Vergleich zu 2009 50 Prozent weniger CO2 produziert?


Hamburg·Flughafen 2018-2