Angie's World: Paradise Now!

Unsere Reiseexpertin unternimmt auf den Philippinen eine rasante Bootsfahrt vor exotischer Kulisse

Die Pagsanjan-Wasserfälle erreicht man nur auf dem Wasserweg (Foto: Janssen)

Südostasien, die Philippinen. Um der trubeligen Millionen-Metropole Manila für einige Zeit zu entfliehen, steuern wir die 90 Kilometer südlich gelegenen Pagsanjan-Wasserfälle an. Mindestens so spektakulär wie das Ziel ist der Weg dorthin – denn erreichbar sind die Fälle nur über den reißenden Bubumsan-Strom, nicht auf dem Landweg.

Einheimische „Bankeros“, wie man die Bootsleute hier nennt, manövrieren uns geschickt und mit athletischer Kraft flussaufwärts durch das felsige Flussbett, während wir das paradiesische Grün des Urwalds mit seinen Farnen, Schlingpflanzen und Orchideen bewundern. Zur Linken und Rechten winken uns planschende Kinder zu und Wasserbüffel dösen im seichten Wasser am Flussufer.

Drehort für Francis-Ford-Coppola-Klassiker

Zu Weltruhm kam diese Gegend 1979 durch Francis Ford Coppolas Oscar-prämiertes Meisterwerk „Apocalypse Now“. Der Film spielt zwar in Vietnam, wurde aber zum Teil hier gedreht.

Nach etwa einstündiger Einbaum-Fahrt erreichen wir den mächtigen Wasserfall, der sich aus einer Höhe von 90 Metern in ein natürliches Becken ergießt. Hier nehmen wir ein erfrischendes Bad vor spektakulärer Felswandkulisse.

Ganz Mutige lassen sich auf einem mit Seilen gesicherten Floß in die Höhle dahinter bugsieren. Nachdem wir uns mit saftig-süßen Kalamansi-Früchten gestärkt haben, beginnt mit rasanter Geschwindigkeit zurück: über elf Stromschnellen durch das tosende Wildwasser flussabwärts. Ein atemberaubende Ausflug voller Erlebnisse und Eindrücke machen diese Reise unvergesslich.


Mit Emirates geht es von Hamburg aus täglich über Dubai nach Manila.


Angelika "Angie" Janssen fliegt beruflich viel um die Welt. Hier berichtet sie von ihren persönlichen Lieblingsorten.

Hamburg·Flughafen 2018-3