Mit dem Airbus A380 in die Welt

Der Flughafen hat unter anderem einen dritten Finger fürs Boarding gebaut

Der tägliche Abendflug von Emirates jetzt mit dem Airbus A380 (Foto: Michael Penner)

Ein noch größerer Wartebereich für die Passagiere und eine zusätzliche Fluggastbrücke - das sind nur einige Veränderungen, die den täglichen Besuch des Emirates-Airbus A380 so komfortabel wie möglich gestalten. A380-Starts und -Landungen gab es am Hamburg Airport in den vergangenen Jahren schon häufiger. Doch die Aufnahme des täglichen Linienbetriebs nach Dubai mit dem größten Passagierflugzeug der Welt bedeutet ganz besondere Herausforderungen, damit alles reibungslos funktionieren kann. Der Flughafen hat sich bestens vorbereitet.

Im größten Passagierjet der Welt nach Dubai

Schon vor ein paar Monaten wurden im Rahmen der Vorfeld-Erneuerung zwei sogenannte Doppelfluggastbrücken gebaut. Über die beiden beweglichen „Finger“ können die Passagiere bequem in Großraumflugzeuge einsteigen. Bereits seit einem Jahr wird das Verfahren zum Beispiel bei den Flugzeugen vom Typ Boeing 777 genutzt, die bislang schon für Emirates auf der Strecke nach Dubai fliegen. Für den Airbus A380, der ab Ende Oktober eine der beiden Boeing-777-Verbindungen ersetzt, ist zusätzlich ein dritter beweglicher Finger angebaut worden. Über ihn können die Fluggäste direkt vom Terminal in das Oberdeck, in die Business- und First Class, einsteigen. Am Gate wurde eine neue Ausreisekontrolle mit zusätzlicher automatischer Passerkennung eingerichtet.

Auch hinter den Kulissen des täglichen Betriebs hat sich einiges getan – zum Beispiel in puncto Sicherheit, dem wichtigsten Anliegen im Luftverkehr. So verfügt zum Beispiel die Flughafenfeuerwehr über eine neue, moderne Rettungstreppe, die wie ihr Vorgängermodell auch für größere Flugzeuge geeignet ist. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Schlepper beschafft, falls das andere für die A380 geeignete Fahrzeug einmal nicht einsatzbereit sein sollte. Und auch an den Winter wurde rechtzeitig gedacht: Vier „A380-fähige“ Enteisungsfahrzeuge für den 24 Meter hohen Flieger sind bereits vorhanden. Außerdem werden für den Schnee- und Eisdienst die besonderen Anforderungen an Personal und Geräte berücksichtigt.

„Wir freuen uns, dass die Erfolgsgeschichte der Verbindung zwischen Hamburg und Dubai mit noch mehr Angebot und Komfort weitergeht“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Emirates unterstreicht damit die Attraktivität der Strecke und der Metropolregion Hamburg, wie auch die Bedeutung des Hamburger Flughafens in ihrem internationalen Streckennetz.“ WD

Hamburg·Flughafen 2018-4