Stets ein offenes Ohr und viel Verständnis

Das Nachbarschaftsteam kümmert sich um die Anliegen der Anwohner

Hamburg Airport nimmt pro Jahr an rund 50 Stadtteilfesten, Kultur- und Sportveranstaltungen teil, das ist rund eines pro Woche (Foto: Penner)

„Zuhören und verstehen – gemeinsam geht’s besser“, unter diesem Motto gibt es seit über zwanzig Jahren das Nachbarschaftsbüro am Hamburg Airport. Gunnar Sadewater ist als Nachbarschaftsbeauftragter Ansprechpartner für alle Themen, die die Anwohner des Flughafens bewegen.

„Es dreht sich bei uns alles um die Kommunikation mit den Menschen, die in unmittelbarer Nähe zum Flughafen oder dem An- und Abflug leben“, sagt Gunnar Sadewater. „Wir möchten den Airport erlebbar machen und gegenseitiges Verständnis erreichen. Vor allem sind wir Netzwerker, die Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, um den besten Mittelweg für alle zu finden.“ Das Team ist das ganze Jahr über in der Nachbarschaft unterwegs, von Neujahrsempfängen über Veranstaltungen der Kirche bis zu Treffen mit Kommunalvereinen. Im Mittelpunkt steht dabei immer das persönliche Gespräch.

Gemeinsam nach Lösungen suchen

„Ob am Telefon oder vor Ort, wir sind stets ansprechbar“, betont Gunnar Sadewater. Denn bei allen Vorteilen, die ein stadtnaher Flughafen für die Reisenden bietet, bleibt der Betrieb natürlich nicht ohne Auswirkungen auf seine Umgebung. Dies betrifft zum Beispiel Themen wie wartungsbedingte Bahnsperrungen, bei denen es zu ungewohnt vielen Flügen über einzelnen Stadtteilen kommen kann, ebenso wie dringend benötigte Sommerparkplätze und den dadurch entstehenden Anreiseverkehr. Die Netzwerker vom Nachbarschaftsteam nehmen diese Themen auf, gehen ihnen nach, suchen gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen.

Manchmal sind sie auch so etwas wie Unterstützer für die Anliegen der Menschen aus der Umgebung. Oder sie leisten praktische Nachbarschaftshilfe. „Wir wissen morgens nie so genau, wie unser Arbeitstag im Detail aussehen wird“, erzählt Katrin Thiele vom Nachbarschaftsbüro. Eine von vielen spontanen Aktionen begann mit dem Anruf einer Kita-Leiterin aus Elmenhorst: Borkenkäfer hatten den Kletterbaum der Einrichtung vernichtet. Katrin Thiele und Gunnar Sadewater sprachen mit Kollegen aus der Umweltabteilung, die wiederum den Kontakt zu einer Baumschule herstellten – kurze Zeit später konnten die Kleinen dank Hamburg Airport einen neuen Baum erklettern.

Ein guter Nachbar zu sein, heißt sich auf vielfältige Weise einzubringen

Das Team der Nachbarschaftsarbeit ist aber nicht nur für spontane Hilfsaktionen zuständig. Ein guter Nachbar zu sein, heißt für den Hamburger Flughafen, sich auf vielfältige Weise einzubringen, egal ob es um Kultur, Soziales, Bildung oder Sport geht.

Zusammen mit Katrin Thiele kümmert sich Gunnar Sadewater daher auch um die regelmäßige Unterstützung von Institutionen und Vereinen rund um den Flughafen, sowohl in Hamburg als auch in den nördlichen Nachbargemeinden. Neuestes Beispiel ist der „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis“, der 2017 seine Premiere feierte (mehr zum diesjährigen Wettbewerb hier).

Zudem nimmt Hamburg Airport pro Jahr an rund 50 Stadtteilfesten, Kultur- und Sportveranstaltungen in Hamburg und Umgebung teil. Um die Durchführung dieser Events kümmert sich vorrangig Manfred Czub aus Nachbarschaftsteam.

In Aktion mit den Nachbarn - im Hamburg Airport Kranballon...
...oder beim Basteln am Infomobil. Fotos: Penner
Entspannte Atmosphäre vor der Bühne bei der NDR Sommertour - Foto: Penner
Hamburg Airport unterstützt auch den Wettbewerb Jugend musiziert - Foto: Penner
Hamburg·Flughafen 2018-4