Fitnesstraining für den Rücken ist Teil des Jobs

Vorsorge für die Mitarbeiter der Bodeverkehrsdienste gehört zum Gesundheitskonzept am Airport

Andreas Möring an einem der 22 Geräte im Fitnessraum (Foto: Michael Penner)

30 Minuten Training, zwei- bis dreimal pro Woche – Andreas Möring, Ramp Agent am Hamburg Airport, gehört zu den Mitarbeitern der Bodenverkehrsdienste (BVD), die im neuen 215 Quadratmeter großen Trainingsraum ihre Fitness und Muskulatur stärken. Sie können hier während der Arbeitszeit an den 22 Kraft- und Ausdauergeräten trainieren, kostenlos und immer dann, wenn es der Einsatzplan erlaubt. Das Konzept ist Teil der Gesundheitsvorsorge am Flughafen – ausgezeichnet sogar mit dem Hamburger Gesundheitspreis.
Doch der Trainingsraum ist mehr als eine „Muckibude“: Hinzu kommen die sogenannten Jobsimulatoren, an denen Gepäck- und Flugzeugabfertiger sowie Reinigungskräfte unter realen Arbeitsbedingungen die für sie optimalen Bewegungsabläufe üben können. Physiotherapeuten leiten die Mitarbeiter dabei an und führen sie schrittweise durch die Trainingseinheiten.

Andreas Möring, der viel am Schreibtisch arbeitet, erhält ebenfalls persönliche Übungen, insbesondere zur Dehnung. Vor dem Trainingsbeginn standen bei ihm, wie bei allen, Belastungs- und Videoanalysen. Sie bilden die Grundlage für die individuell gestalteten Trainingspläne.

„Ich finde es prima, dass ich hier ganz nah am Arbeitsplatz etwas für meine Gesundheit tun kann“, sagt der 36-Jährige. Seit der Geburt seiner Tochter bleibt ansonsten wenig Zeit dafür. Inzwischen kommt er regelmäßig hierher und nimmt mit vier Kollegen an der inzwischen vierten „Challenge“ teil: Teams sammeln dabei möglichst viele Punkte durch regelmäßige Trainings, Schulungen am Jobsimulator, Gesundheitschecks sowie die Beantwortung von Quizfragen. Die Besten werden belohnt – neben der Verbesserung der Gesundheit sicherlich ein weiterer Anreiz für das Fitnesstraining. MaL

Hamburg·Flughafen 2019-2