Für den Schutz der Wildbienen

Im Rahmen von „HAM hilft“ legen Flughafen-Mitarbeiter Streuobstwiese an

Ingo Fehr und zwei Kolleginnen stellen ein Insektenhotel auf (Foto: Penner)

Jakob Fischer, Signe Tillisch, Alexander Lucas und noch viele mehr – sie alle stehen seit kurzer Zeit in Niendorf. Es handelt sich um verschiedene alte Apfelsorten, die kaum noch jemand kennt. Schon in wenigen Jahren werden sie zu genießen sein. Mitarbeiter des Hamburger Flughafens haben im Rahmen der Aktion „HAM hilft“ an der Wendlohstraße 24 Apfel- und sechs Birnbäume gepflanzt. In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Eimsbüttel wurde dort auch ein Blühstreifen angelegt, auf dem unter anderem rote und weiße Stachelbeeren wachsen. Darüber hinaus wurde ein Insektenhotel aufgestellt, um Wildbienen ein Domizil zu bieten.

Obstbäume locken Insekten an

Nicht nur die Anwohner sollen von der bunten Streuobstwiese profitieren. Denn derartige Anpflanzungen gelten als besonders wertvolle Nahrungsgeber auch für Tiere, wie Vögel, Bienen, Hornissen und andere Insekten. „Damit können wir zugleich einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten“, sagt Ingo Fehr vom Bereich Umwelt am Flughafen. Dazu dient auch das Insektenhotel als künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe vor allem für die in der Natur unverzichtbaren Wildbienen.
Für das Engagement zum Schutz der Wildbienen auf dem eigenen Gelände hatte Hamburg Airport im vergangenen Jahr bereits eine UN-Auszeichnung erhalten. „Jetzt haben wir unser Wildbienenprojekt erstmals auch auf die Nachbarschaft ausgedehnt und werden das auch weiter tun“, berichtet Ingo Fehr weiter.

In den vergangenen Jahren schon hatte Hamburg Airport im Rahmen eines Gesamtkonzepts Grünflächen ausgesucht, die für derartige Vorhaben in Frage kommen. So wurden bereits Streuobstwiesen am Königskinderweg in Schnelsen und im Eimsbütteler Park am Wasserturm vergrößert. WD

Hamburg·Flughafen 2019-3