Für die große Leinwand

Wie aus dem Hamburger Flughafen ein Filmset wurde

An der historischen Boeing 707 von Hamburg Airport wurden Teile des Films „Rocca verändert die Welt“ gedreht (Foto: Penner)

Lässig umrundet Rocca auf ihrem Skateboard den Jet, den sie gerade selbst am Hamburg Airport gelandet hat! Anschließend rollt die Elfjährige ins Terminal, vorbei an den Gepäckbändern und von dort in ihr Taxi – natürlich nicht „in echt“, sondern im Kinderfilm „Rocca verändert die Welt“.

Was auf der Kinoleinwand so wunderbar einfach aussieht, erfordert im Vorwege präzise Planung. Bis zur ersten Klappe können mehrere Wochen vergehen. Grundlage für die Dreharbeiten ist die Motivbesichtigung mit den sogenannten Location Scouts und dem Produktionsteam. Im Falle von Rocca kam auch eine „Umbenennung“ der flughafeneigenen historischen Boeing 707 hinzu. Mit Klebefolien wurde aus ihr eine Maschine der fiktiven Globe Air. „Nachts wurde das Flugzeug dann von seiner regulären Parkposition auf das Vorfeld 2 gezogen“, erinnert sich Alina Holly-Peters, die am Hamburger Flughafen für Medienbetreuung sowie Film- und Fotoanfragen zuständig ist. Der erste von insgesamt drei Rocca-Drehtagen begann dann morgens um 6 Uhr.

Pro Jahr finden bis zu 40 kommerzielle Filmdrehs und Fotoshootings auf dem Hamburg-Airport-Gelände statt, während der reguläre Flugbetrieb wie gewohnt läuft. Bei der Koordinierung der Wünsche der Filmteams achtet Alina Holly-Peters stets genau auf die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorschriften und flughafenspezifische Belange.

„Rocca verändert die Welt“ erscheint im September 2019 auf DVD und BluRay. MaL

Hamburg·Flughafen 2019-3