Der spanische Süden: Natur, Kultur, Flamenco

Auch im Winter nach Andalusien, dem Schnittpunkt zwischen Europa und Afrika

Seit 2010 gehört der Flamenco zum Immateriellen Weltkulturerbe (Foto: iStockphoto/leonovo)

Weiße Dörfer, endlose Strände, lebendige Städte und maurische Paläste – das ist Andalusien. Als Schnittpunkt zwischen Afrika und Europa sowie Treffpunkt von Mittelmeer und Atlantik spürt man hier noch heute überall die Einflüsse der Araber und Römer.

Durch das typisch subtropische Mittelmeerklima mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern ist die südlichste Region Spaniens auch in der kälteren Jahreszeit sehr beliebt – besonders bei Wanderurlaubern. Denn nur dann trägt das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, die Sierra Nevada, sein schönes Puderzuckerkleid. Zwischen alpiner Landschaft bis zu tropischen Landstrichen am Ufer des Mittelmeers liegen übrigens nur knapp 40 Kilometer.

In Granada schlägt das Herz Andalusiens

Ein perfekter Start, um die Vielfalt Andalusiens kennenzulernen, ist ein Besuch Granadas. Hier vereinen sich die arabische und spanische Kultur auf perfekte Weise. Während der Herrschaft der Mauren gab es in Granada über 30 Moscheen. In Albaicín, dem ältesten Viertel der Stadt, schlendert man durch enge Gassen, vorbei an kleinen Läden mit bunten Tüchern und orientalischen Lampen. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in ganz Spanien gehört die maurische Burganlage Alhambra mit ihren Verzierungen, dem weißen Marmor und den bunten Azulejos (Keramikfliesen) an den Wänden. Tipp: Tickets unbedingt vorher über das Internet buchen! Übrigens ist Granada einer der wenigen Orte, an dem man zu jedem bestellten Getränk kostenlos Tapas serviert bekommt.

Das neue Wahrzeichen von Sevilla

Über Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, erhält man einen guten Überblick vom Dach des Metropol Parasol. Die gigantische Holzkonstruktion, entworfen von dem deutschen Architekten Jürgen Mayer H., ist seit 2011 das neue Wahrzeichen der Stadt.

Das Metropol Parasol - Foto: iStockphoto/vichie81

Im quirligen Viertel Barrio de Santa Cruz locken viele Tapasbars, Kneipen und Cafés. Die Stadt gilt als Wiege des Flamenco – im Lokal Tablao Flamenco Los Gallos kann man in einer anderthalbstündigen Show bis zu zehn Tänzerinnen und Tänzer bewundern.

Ein typisch weißes Dorf ist das auf einem Hügel liegende Vejer de la Frontera im Süden Andalusiens. Der Ortskern ist teilweise von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, verwinkelte Gassen und mit Blumen bepflanzte Innenhöfe sorgen für ein malerisches Stadtbild. Wie in Tausendundeiner Nacht fühlt man sich im El Jardín del Califa – das Restaurant bietet spannende marokkanische Gerichte in einem wunderschönen Ambiente. NJ


Eurowings, Norwegian und Ryanair fliegen von Hamburg nach Málaga. Mit Start des Sommerflugplans geht es mit Condor und Eurowings auch nach Jerez de la Frontera.

andalucia.org, condor.com, eurowings.com, norwegian.com, ryanair.com

Stand: Januar 2020

Hamburg·Flughafen 2020-1