Freiwilliges Lärmschutzprogramm

1,2 Millionen Euro für den Schallschutz im Nahbereich rund ums Startbahnkreuz

Das Fördergebiet des Lärmschutzprogramms 9+ (Grafik: Claus Michael Semmler)

Hamburg Airport hat gemeinsam mit den Fluggesellschaften, die Hamburg Airport regelmäßig nutzen, ein neues, freiwilliges Lärmschutzprogramm gestartet. Das Fördergebiet umfasst einen Umkreis von 1.300 Metern um das Startbahnkreuz. Von dem Programm profitieren rund 1.600 Haushalte außerhalb der bestehenden gesetzlichen Schutzzonen.

„Wir erweitern unser jahrelanges, gemeinsames Engagement für die Flughafen-Nachbarschaft“

Das neue Lärmschutzprogramm ergänzt das aktuell laufende 9. Lärmschutzprogramm nach dem bestehenden Fluglärmgesetz und stärkt den passiven Schallschutz weit über die gesetzlichen Forderungen hinaus. „Zusammen mit unseren Airline-Partnern gehen wir einen Schritt weiter für noch mehr Schallschutz“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Damit erweitern wir unser jahrelanges, gemeinsames Engagement für die Flughafen-Nachbarschaft.“ Anlässlich des Programmstarts sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann: „Die Initiative zeigt, dass der Flughafen und die Fluggesellschaften das Thema Lärmschutz sehr ernst nehmen.“

Das freiwillige Lärmschutzprogramm läuft längstens bis Anfang 2022. Für Neu-Antragsteller wird der Einbau von Schallschutzfenstern in allen Aufenthaltsräumen (zum Beispiel Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer) gefördert, wenn die vorhandenen Fenster ein Schalldämm-Maß unter 35 dB erbringen. Eingebaut werden Schallschutzfenster mit einem Schalldämm-Maß von 39 dB. Zusätzlich wird der Einbau von Schalldämmlüftern in Schlaf- und Kinderzimmern gefördert. Alternativ zu den Schalldämmlüftern ist auch eine Fensterautomation, ein automatisch einzustellendes Fensterschließsystem, möglich.

Bei der Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen liegt der maximale Erstattungsbetrag für alle Betroffenen bei 150 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Mehraufwendungen oder Sonderwünsche sind generell möglich, müssen jedoch von den Eigentümern selbst getragen werden. WD


Ansprechpartnerin am Hamburg Airport:
Frau Demet Çekel:
Telefon: 040 / 50 75 - 14 65
dcekel@ham.airport.de
hamburg-airport.de/de/laermschutzprogramm


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