Heimat Hamburg: von der Elbe in die Welt

Hamburg Airport der älteste Verkehrsflughafen, der noch an seinem Gründungsstandort existiert

Die „Graf Zeppelin“ zu Gast in Hamburg; eine Emirates-A380 beim 100. Flughafengeburtstag; Check-in in den 1950ern und Self Bag-Drop heute; mit dem Taxi aufs Vorfeld in den 1920ern; eine Air-France-Caravelle in den 1960ern (im Uhrzeigersinn. Fotos: Hamburger Airport Archiv und Michael Penner)

Das erste „Flugzeug“, das am Hamburger Flughafen Passagiere aufnahm, hieß Viktoria Luise und war ein Zeppelin. 1912 war das, und der Anlass des Besuchs die feierliche Eröffnung der Hamburger Luftschiffhallen GmbH.

Das 45 Hektar große, sumpfige Gelände nahe Fuhlsbüttel, das das neue Unternehmen erhalten hatte, lag damals noch vor den Toren Hamburgs. Heute ist die Stadt an den Flughafen heran gewachsen. Viel getan hat sich in 109 Jahren Hamburger Flughafen-Geschichte, sowohl am Boden als auch in der Luft.

Von Anfang an war der Flughafen durch den Wandel geprägt

Ihre Unterschriften setzen zukunftsorientierte Hamburger Kaufleute bereits im Januar 1911 unter den Vertrag der Luftschiffhallengesellschaft.

Eine Boeing 707 in den 1960ern. Im Hintergrund: das Empfangsgebäude, das den Flughafen bis 2001 prägte - Foto: Hamburg Airport Archiv

Schon damals war die Luftfahrt eine Branche im Wandel: Zeppeline wurden bald von den ersten kleinen Flugzeugen abgelöst. 1919 begann der reguläre Linienverkehr für Passagiere, fünf Jahre später bereits hoben hier 17.350 Fluggäste zu insgesamt 80 Zielen ab.

1959 landete zum ersten Mal ein Düsenflugzeug, eine Boeing 707, in Hamburg, ein Jahr später zählte man erstmals eine Million Passagiere. Es folgten Jumbo Jets, die Concorde (einmal) und inzwischen auch der Airbus A380. Eines ist geblieben: Hamburg Airport ist der älteste Flughafen, der sich noch an seinem Gründungsstandort befindet.


Mehr zum Thema „Heimat Hamburg“ hier.

Hamburg·Flughafen 2020-1